Sowohl für die Deckung des zukünftigen Strombedarfs, für die Bereitstellung von Mobilität mittels stromangetriebenem Elektro- oder Wasserstoff-Auto als auch zur CO2-neutralen Herstellung von E-Fuels und Gasen für die Industrie wird Energie benötigt. Diese Energie wird zu sehr großen Teilen aus erneuerbaren Energien gewonnen werden (müssen), denn natürliche Vorkommen stehen nicht in ausreichendem Maße bereit.
Um die benötigte Energie herzustellen, braucht es nun Energieproduzenten. Als Produzenten stehen in Deutschland hauptsächlich die Erzeugungskapazitäten „Solarenergie“, „Windenergie“, „Biogas“, und „Wasserkraft“ bereit. Unter diesen unterschiedlichen Erzeugungsarten gilt es nun einen Mix zu wählen, um die benötigte Endenergie zielgenau und kostengünstig bereit zu stellen.
Mischt man diese Erzeugungseinheiten durch und betrachtet die Stromgestehungs-kosten sowie geografische Beschränkungen, so kommt man unter einer möglichst kostengünstigen Produktion der benötigten Energie auf die etwa 450 GW an Solarenergie. Für Windenergie sind etwa 200 bis 300 GW vorgesehen und die Laufwasserkraftwerke und Biogasanlagen werden in Zukunft in geringerem Maße zur Stromerzeugung beitragen. Temporäre Energiespeicher wie Batterien, Pumpspeicherkraftwerke oder Wasserstoff-Kraftwerke werden in Zukunft einen Produktionsüberschuss aus Sonne, Wind oder Wasser von einem Zeitpunkt auf einen anderen Zeitpunkt verlagern können.