Solarpflicht in Deutschland wird bundesweit eingeführt

Die Solarpflicht kommt: Mit der geplanten Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie wird in Deutschland erstmals eine bundesweit einheitliche Verpflichtung zur Nutzung von Solarenergie eingeführt. Der neue § 106 des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) soll festlegen, wann Neubauten und Bestandsgebäude mit Photovoltaik- oder Solarthermieanlagen ausgestattet werden müssen. Die Regelungen greifen schrittweise zwischen 2027 und 2031 und betreffen öffentliche wie private Gebäude sowie bestimmte überdachte Parkplätze. Bestehende Vorgaben der Bundesländer bleiben dabei weiterhin gültig. Besonders in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bringt die Neuregelung weitreichende Veränderungen mit sich, da dort bislang keine allgemeine Solarpflicht bestand. Dieser Überblick zeigt die wichtigsten Fristen, Anforderungen und Auswirkungen der neuen bundesweiten Solarpflicht.

Freiflächen Photovoltaik: Studie zeigt Potenzial für Landwirtschaft und Artenvielfalt

Ein Forschungsbericht des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (BNE) zeigt, dass klassische Solarparks neben der Stromerzeugung auch eine kombinierte Nutzung von Energie, Landwirtschaft und Naturschutz ermöglichen können. In einem Projekt der Universitäten Göttingen und Köln wurde untersucht, welchen zusätzlichen Nutzen solche Anlagen bieten.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Beweidung mit Schafen und Rindern weiterhin möglich ist und zugleich die Artenvielfalt steigt. Dadurch entstehen sowohl landwirtschaftliche als auch ökologische Vorteile, die stärker in die Bewertung solcher Flächen einbezogen werden könnten.
Untersuchungen an mehreren Standorten in Deutschland bestätigen das Potenzial dieser Mehrfachnutzung. Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass Solarparks künftig über die reine Energieproduktion hinaus auch zur Biodiversität und Landwirtschaft beitragen können.

Rentabilität der Volleinspeisung bei Photovoltaik im Aufdach-Segment

Photovoltaik ist längst mehr als ein Beitrag zur Energiewende, sie ist ein entscheidender Wirtschaftsfaktor. Eine aktuelle Studie des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW) zeigt, dass Solarstrom die deutschen Strompreise bereits heute spürbar senkt und für Industrieunternehmen zu einem echten Standortvorteil wird.

Günstiger Netzausbau durch Photovoltaik

Photovoltaik ist längst mehr als ein Beitrag zur Energiewende, sie ist ein entscheidender Wirtschaftsfaktor. Eine aktuelle Studie des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW) zeigt, dass Solarstrom die deutschen Strompreise bereits heute spürbar senkt und für Industrieunternehmen zu einem echten Standortvorteil wird.

Wie viel Solarenergie braucht Deutschland?

Betrachtet man eine kosteneffiziente Aufteilung zwischen den unterschiedlichen Technologien zur Stromerzeugung, so sagen unterschiedliche Studien in einem CO2-neutralen Energiesystem einen Solarenergie Bedarf zwischen 370 und 590 GWp voraus. Von diesen im Mittel etwa 450 GWp teilt sich die installierte Gesamtleistung zwischen Freiflächen- und Auf-Dach-PV im Verhältnis von 1:2 auf. Das bedeutet etwa 150 GWp für Freiflächen-PV und weitere 300 GWp für PV auf Gebäuden.

Photovoltaik Eigenverbrauch 2025

Der Eigenverbrauch von Strom aus Photovoltaik-Anlagen ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Wurden vor zehn Jahren nur 2,1 Milliarden Kilowattstunden (2,1 Terrawattstunden oder TWh) aus PV-Anlagen selbst verbraucht, so waren es im Jahr 2024 bereits 12,3 TWh und im vergangenen Jahr 2025 dann 16,9 TWh. Im Vergleich zur Netzeinspeisung durch PV-Anlagen in Höhe von 70,6 TWh im Jahr 2025 sind dies beinahe 20% der gesamten PV-Nettostromerzeugung. Auch diese 20% sind ein neuer Rekordwert. So steigt auch dieser prozentuale Wert jährlich zunehmend an und lag im Jahr 2024 noch bei 17%.

Milliardeneinsparungen durch Photovoltaik

Photovoltaik ist längst mehr als ein Beitrag zur Energiewende, sie ist ein entscheidender Wirtschaftsfaktor. Eine aktuelle Studie des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW) zeigt, dass Solarstrom die deutschen Strompreise bereits heute spürbar senkt und für Industrieunternehmen zu einem echten Standortvorteil wird.

Abschaffung der Einspeisevergütung kleiner Solaranlagen

Die parlamentarische Sommerpause wurde von der schwarz-roten Koalition genutzt, um energiepolitische Themen zu diskutieren. So äußerte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche kürzlich in einem Interview mit der „Augsburger Allgemeinen“ Zeitung ihren Wunsch nach einer Abschaffung der Einspeisevergütung für kleine PV-Auf-Dach-Anlagen. Aus ihrer Sicht lohne sich der Eigenverbrauch aus der privaten PV-Anlage bereits zum jetzigen Zeitpunkt überdurchschnittlich.

Photovoltaik Förderung 2025

Die Investition in eine Photovoltaikanlage lohnt sich heute mehr denn je, nicht nur aus ökologischer Sicht, sondern auch dank zahlreicher staatlicher Fördermaßnahmen. Wer Strom aus Sonnenenergie erzeugt, kann sowohl von Einspeisevergütungen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) als auch von zinsgünstigen Krediten, Steuererleichterungen und regionalen Zuschüssen profitieren.

Ist der Eigenverbrauch von PV-Strom eine versteckte Subvention?

Die Koalition aus Union und SPD möchte durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie den bisherigen Ausbau der Erneuerbaren Energie und die Ausbauziele bis 2030 einem „Realitätscheck“ unterziehen. Aussagen von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche zu diesem Thema deuten für die Mehrzahl der politischen Beobachter daraufhin, dass die Ausbauziele reduziert und der Ausbau der Erneuerbaren Energien bis 2030 weniger konsequent vorangetrieben werden könnte als bisher.